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03-31 Wort-für-Wort Übersetzung

ye – welche
me – meine
matam – Lehre
idam – diese
nityam – stets
anutiṣṭhanti – befolgen, praktizieren
mānavāḥ – (diejenigen) Menschen
śraddhāvantaḥ – voller Glauben (śraddhā)
anasūyantaḥ – ohne zu murren
mucyante – werden befreit
te – die
api – auch
karmabhiḥ – von Handlungen

03-31 Kommentar Sukadev

Krishna lehrt Arjuna zuerst immer sehr hohe Ideale und beobachtet dann in dessen Augen die Botschaft: „Das schaffe ich nie.“ Dann bemüht er sich, ihm Möglichkeiten aufzuzeigen, die leichter für Arjuna zu erreichen sind. Meistens wechselt er dafür ins Bhakti Yoga über. Wenn wir die höchsten Ideale (allen Handlungen zu entsagen, immer bewusstes Selbst zu sein, keine Wunschgedanken zu haben und keine Ichidentifikation, kein geistiges Fieber) beachten, dann können wir die Lehren praktizieren. Praktizieren bedeutet in diesem Zusammenhang, dass wir die Lehren üben. Üben bedeutet wiederum, dass wir Fehler machen. Wenn wir es schon könnten, dann bräuchten wir es nicht mehr zu üben. Dann würden wir es einfach machen. Wir sollten üben und beständig in unserem Üben sein, also nicht nur einen Tag die Woche üben und die anderen sechs Tage über Leichen gehen. Beständigkeit ist wichtig. Und dabei brauchen wir auch Glauben und Vertrauen. Vertrauen wächst wenn wir es eine Weile praktizieren.