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01-08 Kommentar Sukadev

In diesem Vers wird ein großes Paradox beschrieben, nämlich Tyrannen, die Furcht haben. Die Armee der Kauravas war doppelt so groß wie die Armee der Pandavas. Aber die Pandavas hatten das Recht auf ihrer Seite stehen. Ferner stand Krishna auf ihrer Seite. Duryodhana wusste, dass Krishna nicht nur irgendjemand war, und so bekam er Angst. Das ist sehr charakteristisch. Es gibt keinen Tyrannen, der nicht paranoid war und letztlich auch Gründe dafür gehabt hat, paranoid zu sein. Alexander der Große z.B. hat alles Mögliche unternommen, um zu verhindern, dass er vergiftet werden würde. Er zählte zu den ganz großen Menschenschlächtern. Die Schlachten, die er angeführt hatte, waren die größten Schlachten, die es bis zu dieser Zeit gegeben hat. Hunderttausende von Menschen sind gestorben. Wenn irgendjemand ihm was Böses gesagt hat, dann ließ er diesem Menschen mit dem Schwert den Kopf abschlagen. Es konnte sowohl seinen besten Freund als auch seinen Geliebten treffen. Dieser hatte ihn irgendwann mal beleidigt, worauf hin Alexander der Große ihn umbringen ließ. Im Nachhinein hat er sich dafür Vorwürfe gemacht. Des Weiteren arbeiteten viele Vorkoster für ihn und er unterhielt eine riesige Leibwache. Man weiß nicht, wie oder woran er letztlich gestorben ist. Ob er doch irgendwie vergiftet worden ist ­- es gibt ja einen Roman darüber, wo das so beschrieben wurde – oder ob er vielleicht an Malaria gestorben ist oder sich zu Tode getrunken hat. Auf jeden Fall ging er als Begründer eines riesigen Reichs in die Geschichte ein. Er war zu keinem Zeitpunkt zufrieden und hatte immer Angst vor irgendwas gehabt.

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