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13-08 Kommentar 2 von Sukadev

Bhagavad Gita, 13. Kapitel 8. Vers: Gleichgültigkeit gegenüber den Sinnen

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Indriyarthesu vairagyam ist eine der Eigenschaften, die Krishna im 8. Vers des 13. Kapitels dem Arjuna empfiehlt, das bedeutet Gleichgültigkeit gegenüber den Sinnesobjekten. Gar nicht so leicht, Gleichgültigkeit gegenüber den Sinnesobjekten zu entwickeln. Das heißt, es kann dir egal sein, ob es jetzt was Gutes zu essen gibt oder etwas weniger Gutes zu essen gibt, ob die Sonne scheint oder ob es regnet, ob es kalt ist oder warm ist, ob du schöne Kleidung hast oder weniger schöne Kleidung hast, ob dein Auto funktioniert oder nicht funktioniert, ob es guten Geruch in der Atmosphäre gibt oder schlechten Geruch, ob Dinge gerade schön anzuschauen sind oder nicht. Du merkst, das ist schon sehr viel, was Krishna hier empfiehlt. Es ist nicht so einfach. Aber es ist etwas, was es zu entwickeln gilt. Menschen hängen so an konkreten Vorstellungen. Sie haben z.B. ganz konkrete Vorstellungen, wie das Wetter zu sein hat. Die meisten Menschen finden das Wetter entweder zu heiß oder zu warm oder zu regnerisch oder zu trocken. Lerne einfach, jede Temperatur und Wetterlage zu mögen. Gut, im Unterhalten mit anderen ist es manchmal gut, ein bisschen zu stöhnen, aber ob das immer so gut ist, weiß ich nicht. Menschen lieben auch solche, die positiv sind. Du kannst dir z.B. in einer Situation angewöhnen, immer gleichmütig zu sein. Ich hatte es ein anderes Mal erwähnt, z.B. ob Fenster auf oder Fenster zu, ist so eine Situation, wo nie alle zufrieden sind. Dort kannst du Gleichmut entwickeln. Oder eben auch, ob Regen oder Sonne – entwickle Gleichmut. Du kannst Fahrrad fahren, ob es regnet oder die Sonne scheint. Oder selbst wenn du vom Wetter die Wahl deines Transportmittels abhängig machst, sei trotzdem gleichmütig. Ärgere dich nicht über kleine Dinge. Ärgere dich auch nicht, wenn deine Lieblingsspeise nicht so ist, wie du sie gerne hättest. Oder auch, wenn deine Lieblingsspeise nicht mehr da ist, wenn du sie zu erreichen suchst. Überlege heute und morgen, welche Sinnesobjekte du besonders magst und welche du nicht magst und wie du etwas mehr Gleichmut gegenüber den Sinnesobjekten kultivieren kannst.

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