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12-18 Fortsetzung – Kommentar 2 von Sukadev

Bhagavad Gita, 12. Kapitel,  18. Vers Fortsetzung: Gleichmütigkeit ist das Selbstgefühl der gesunden Seele

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Gleichmut in Ehre und Schmach, in Lob und Tadel – gehört zu den Eigenschaften, die Krishna dem Bhakta, dem Gottliebenden, empfiehlt. Gleichmut in Ehre und Schmach, in Lob und Tadel. Arbeite daran. Dein Glück sollte nicht davon abhängen, ob jemand dich lobt oder tadelt. Dein Glück sollte nicht davon abhängen, ob dein Ruf besser wird oder schlechter wird. Dein Glück hängt eigentlich von nichts ab. „Anandoham“, kannst du sagen, „ich bin Wonne“. Oder du kannst sagen: „Was auch immer geschieht, Gott liebt mich und ich liebe Gott.“ Sei denen dankbar, die dich tadeln, weil sie dich zu einer tieferen Warte hinführen. Wenn dich heute jemand tadelt, dann kannst du auch überlegen: „Habe ich tatsächlich etwas falsch gemacht? Vielleicht kann ich daraus lernen.“ Sei dann dankbar. Vielleicht wirst du kritisiert, ungerechtfertigt kritisiert. Dann sei dankbar dafür, dass du lernst, Gleichmut zu entwickeln. Gott wirkt gerade durch die Menschen, die dich kritisieren und die dir negatives Feedback geben. Gott hilft dir zum einen, dich zu entwickeln, wenn die Kritik gerechtfertigt ist, Gott hilft dir, Gleichmut zu entwickeln, wenn die Kritik nicht gerechtfertigt ist. Genauso ist es auch mit Lob. Manchen Aspiranten fällt es schwer, Lob anzunehmen. Wenn du gelobt wirst, sage einfach „danke“ und innerlich gib es an Gott weiter und sage: „Oh Gott, du hast durch mich gewirkt, das Lob gebührt dir.“ Wehre nicht das Lob ab, wenn dir jemand sagt: „Oh, du hast eine tolle Yogastunde gegeben. Oh, was du heute alles gemacht hast, unglaublich. Wie du mein Leben beeinflusst hast, phantastisch.“ Sage dann einfach, „danke“ und innerlich gib den Dank an Gott weiter.

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