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12-18 Forts. III. Kommentar 2 von Sukadev

Bhagavad Gita, 12. Kapitel,  18. Vers Forts. III.: Freisein von Verhaftungen an Dinge

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Freiheit von Verhaftungen, gehört zu den Eigenschaften, die Krishna im 18. Vers des 12. Kapitels für den Aspiranten empfiehlt. Du hast verschiedene Verhaftungen. Lasse sie los. Du hast Verhaftungen an Vorstellungen. Du hast Verhaftungen an Dinge. Du hast Verhaftungen an Handlungen. Ich will gerade die letzten beiden Verhaftungen herausgreifen. Du hast Verhaftungen an Dinge. Sei dir vielleicht gerade heute bewusst, an welche Dinge du verhaftet bist. Vielleicht ist es dein Auto oder dein Fahrrad, vielleicht sind es deine Schuhe, vielleicht ist es irgendein Geschenk, das dir jemand gegeben hat, vielleicht ist es dein MP3-Gerät oder Smartphone, vielleicht ist es dein Computer, vielleicht irgendetwas. Versuche, verhaftungslos zu sein. Und gerade wenn irgendeines der Dinge, die dir gehören, bedroht ist, dann erkennst du die Verhaftung. Vielleicht nimm dir sogar vor, dich von irgendetwas zu trennen, an das du verhaftet bist. Vielleicht gibt es ein Kleidungsstück, das du besonders magst. Schenke es jemand anderen oder gib es der Altkleidersammlung. Vielleicht gibt es irgendeinen Teller, an den du verhaftet bist. Gib ihn weg. Vielleicht gibt es irgendetwas anderes, an das du verhaftet bist, gib es weg. Du musst das nicht mit dem Größten machen, aber es wäre eine schöne spirituelle Übung, wenn du heute irgendetwas, an das du verhaftet bist, weggibst. Irgendetwas Kleines, um eine Verhaftung loszuwerden. Oder vielleicht schenkt dir Gott heute die Gelegenheit, etwas Besitz loszulassen, weil Gott es dir nimmt. Erkenne, wann immer etwas, woran du verhaftet bist, weggenommen wird, dass Gott dir helfen will. Verhaftet an Handlungen kann bedeuten, es gibt viele Aufgaben, die du hast, manche magst du und manche magst du nicht. Sei nicht verhaftet an deine Aufgaben, sondern lasse sie los. Tue das, was zu tun ist, mit Freude, aber sei nicht verhaftet daran. Vielleicht gibt es eine Aufgabe, die du gerne gemacht hast und die jetzt langsam zu Ende geht. Lasse los, bringe sie Gott dar.

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