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12-14 Kommentar 2 von Sukadev

Bhagavad Gita, 12. Kapitel,  14. Vers:  Zufriedenheit wohnt im Herzen des Menschen, der an Gott glaubt

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„Santustah satatam yogi yatatma drdha-niscayah mayy arpita-mano-buddhir yo mad-bhaktah sam e priyah.“
„Wer stets zufrieden ist, beständig in der Meditation, selbstbeherrscht und mit fester Überzeugung, und dessen Geist und Verstand auf Mich gerichtet sind, er, der Mich verehrt, ist in Meiner Liebe.“

Krishna beschreibt in diesen Versen Eigenschaften eines Gottliebenden, Konsequenzen aus Gottesliebe und umgekehrt, was man machen kann, um Gottes Liebe mehr zu spüren. „Wer stets zufrieden ist“ bedeutet Santosha, auch eine der Niyamas, sowohl im Raja Yoga wie auch in der Hatha Yoga Pradipika. Stets zufrieden heißt, mache immer aus allem das Beste. Gehe davon aus, alles kommt von Gott. Gerade darüber kannst du heute meditieren. Meditiere nicht nur darüber, sondern setze es um. Zufriedenheit heißt, gehe davon aus, was auch immer geschieht, ist das Beste für deine Entwicklung. Gehe auch davon aus, du selbst hast die Fähigkeiten, die notwendig sind, um das zu tun, was in dieser Situation notwendig ist. Sei zufrieden mit dir selbst, sei zufrieden mit deinen Mitmenschen, sei zufrieden mit den Aufgaben, die dir gestellt werden, sei zufrieden mit der Intensität, mit der du diese Aufgaben angehst. Überlege heute, was heißt diese Zufriedenheit? Zufriedenheit ist keine tamasige Zufriedenheit, tamasig wäre träge, Trägheit, es ist keine Wurstigkeit, alles Käse, sondern es ist die tiefe Überzeugung, hinter allem ist das Wirken Gottes. Und auch in dir ist all das, was in diesem Moment notwendig ist. Überlege heute: „Wie könnte ich heute Zufriedenheit entwickeln?“ Und zwar Sattvige Zufriedenheit, die auch die Entwicklung mit einschließt.

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