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11-24 und 11-25 Kommentar 2 von Sukadev

Bhagavad Gita, 11. Kapitel,  24. und 25. Vers: Arjuna sieht Gott, das Wesen hinter dem ganzen Universum

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Bhagavad Gita, 11. Kapitel, 24. Vers
„Nabhah-sprsam diptam aneka-varnam vyattananam dipta-visala-netram drstva hi tvam pravyathitantar-atma dhrtim na vindami samam ca visno.“
Arjuna, der Schüler, der gerade eine Vision Gottes hatte, spricht zu Krishna, der ihm diese Vision gegeben hatte. Krishna, Inkarnation von Vishnu.
„Wenn ich sehe, wie Du, Deine kosmische Form, den Himmel berührst, in vielen Farben strahlst, mit weit geöffneten Mündern und feurigen großen Augen, bin ich bis ins Herz erschrocken und finde weder Mut noch Frieden, Oh Vishnu.“
Arjuna spricht jetzt Krishna direkt mit „Vishnu“ an. Er erkennt Krishnas Inkarnation Vishnu. Vishnu, Gott selbst. Und er sieht, dass Gott das Wesen hinter dem ganzen Universum ist. Er sieht jetzt, alles im Universum hat ein Ende.
25. Vers
„Nachdem ich Deine Münder gesehen habe, fürchterlich mit Zähnen, die wie das Feuer der kosmischen Auflösung funkeln, kenne ich die vier Himmelsrichtungen nicht und finde auch keinen Frieden. Sei gnädig, Oh Herr der Götter, Oh Wohnstatt des Universums.“
Die höchste Gotteserfahrung ist nur Ananda, Freude, und Prema, Liebe. Aber zwischen der höchsten Gotteserfahrung und der normalen Welterfahrung, ist die Vision Gottes, als derjenige, der alles macht. Und wenn Gott alles macht, dann macht er das auch in Zeit und Raum. Und damit gehört auch, Gott ist hinter der Vergänglichkeit des ganzen Universums. Alles, was einen Anfang hat, hat ein Ende. Arjuna sieht das jetzt sehr drastisch. Er sieht, dass Krishna wie mit Zähnen alles zermalmt. Er sieht das Feuer, mit dem alles vernichtet wird. In diesem Moment vergehen Galaxien, werden neue Galaxien geschaffen, und vergehen Sterne, neue Sterne werden geschaffen, vergehen Zivilisationen auf anderen Planeten und neue Zivilisationen werden geschaffen. In dieser Welt nehmen in diesem Moment so viele Menschen ihren letzten Atemzug und so viele ihren ersten Atemzug. Dessen kannst du dir immer wieder bewusst werden. Du kannst dabei erschrecken wie Arjuna oder du kannst dir bewusst werden, so ist der Gang der äußeren Welt. Aber etwas bleibt gleich, gleich bleibt Gott.

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