Suche
  • TIPP: Nutze die Suche, um bestimmte Verse zu finden.
  • z. B.: die Eingabe 01-21 bringt dir 1. Kapitel, 21 Vers.
Suche Menü
Kapitel
Vers
Schrift öffnen

16-17 Kommentar 2 von Sukadev

Bhagavad Gita, 16. Kapitel 17. Vers: Vollgestopft mit Stolz und Selbstgefälligkeit

Play

„Atma-sambhavitah stabdha dhana-mana-madanvitah yajante nama-yajnais te dambhenavidhi-purvakam.“

Krishna spricht weiter über die Asuraeigenschaften, die unguten Eigenschaften, die in Unwissenheit, ins Leid führen können und die dich vom spirituellen Weg abbringen können. Ich bin schon fast am überlegen, ob ich damit jetzt mal Schluss mache, denn eigentlich ist die ganze Bhagavad Gita hauptsächlich eine Beschreibung von dem, was man tut, um zur Verwirklichung zu kommen, um Gott zu dienen. Es gibt nur dieses kurze 16. Kapitel, wo Krishna in vielleicht fünfzehn Versen beschreibt, was einen auf Abwege bringt. Aber dadurch, dass ich das jetzt jeden Tag lese, scheint es so, als ob Krishna sehr oft so negativ spricht. Aber dies ist ja ein Bhagavad Gita Kommentar und so werde ich jetzt das einfach weiter lesen und interpretieren.

„Asurahafte Menschen sind dünkelhaft, eigensinnig, von Stolz geschwellt, voll des Giftes des Reichtums und führen aus Prahlerei so genannte Opfer aus, die nicht den Vorschriften der Schriften entsprechen.“

Anstatt jetzt über andere zu urteilen, kannst du wieder Introspektion betreiben. Wo bist du dünkelhaft? Wo bist du von Stolz geschwellt? Wo bildest du dir etwas ein? Und so wie du das merkst, bringe es Gott dar. Sei demütig, im Bewusstsein, was auch immer du kannst und was auch immer du hast, ist letztlich Gottes Gabe. Eigensinnig: Du kannst auch überlegen, wo bist du eigensinnig? Wo achtest du nicht auf andere? Wo bist du nicht anpassungsfähig? Wo bist du in deinem Eigensinn verhaftet und schaffst für dich selbst und andere Probleme? Wo hast du das Gift des Reichtums? Reichtum, Wohlstand kann etwas sein, was du nimmst, um anderen zu helfen und zu dienen. Aber du kannst gierig sein, du kannst dir etwas einbilden auf dein Geld, du kannst in Prahlerei verfallen. Und du kannst auch scheinbar gute Dinge tun, du kannst so tun, als ob du Opfer bringst, vielleicht sogar Opfer, die dann nicht den Schriften entsprechen. Achte darauf, dass du, wenn du etwas Spirituelles tust, es mit Demut tust. Achte darauf, wenn du eine Yajna, ein Feueropfer oder eine Puja ausführst, dass du es mit Demut machst. Und selbst wenn du sehr gut in Sanskrit bist, bilde dir nichts darauf ein, sondern sei demütig. Mache das, was du tust, so gut, wie du kannst und bringe es Gott dar.

 

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.