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15-12 Kommentar Swami Sivananda

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Das Innewohnen des Herrn als das alles erleuchtende Licht des Bewußtseins wird in diesem Vers beschrieben.
Ich bin Ursache und Quelle des Lichts, durch das die Sonne die Welt erhellt, wie auch das reflektierte Licht der Sonne, des Mondes und des Feuers.
Tejah: Licht: Das Licht des Bewußtseins.

Wenn das so ist, kann man einwenden: »Das Licht des Bewußtseins ist in gleicher Weise in allem Bewegten und Unbewegten. Warum hat der Herr dann als besondere Eigenschaft des Lichts erwähnt, daß es in der Sonne, dem Mond und dem Feuer ist? Bitte erkläre.« Wir sagen: »Die höhere Manifestation des Lichts des Bewußtseins, die Sonne, usw. ist auf eine hohe Konzentration von Sattva darin zurückzuführen. Sattva ist darin sehr hell strahlend und leuchtend. Darum hier diese spezielle Unterteilung.«

Hier ist eine Illustration. Das Gesicht eines Menschen spiegelt sich in keiner Weise in einer Wand, einem Stück Holz oder einem Steinblock, dasselbe Gesicht spiegelt sich aber wunderbar in einem sehr reinen Spiegel. Der Grad der Klarheit der Spiegelung im Spiegel entspricht dem Grad der Klarheit des Spiegels. Je klarer der Spiegel ist, desto besser ist die Spiegelung des Gesichts; je unklarer der Spiegel ist, desto schlechter die Reflexion. Genauso scheint das Licht Gottes in der Sonne und auch im reinen Herzen eines Gläubigen.

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