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15-12 Kommentar 2 von Sukadev

Bhagavad Gita, 15. Kapitel 12. Vers: Gottes Licht scheint in einem friedvollen Herzen

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„Yad aditya-gatam tejo jagad bhasayate’khilam yac candramasi yac cagnau tat tejo viddhi mamakam.“
Krishna, der Lehrer, Inkarnation, Avatar Gottes, sagt:
“Das Licht, das in der Sonne ist und die ganze Welt erhellt, das im Mond und im Feuer ist – wisse, dass dies Mein Licht ist.“

In diesem und in den nächsten Versen beschreibt Gott, wo er besonders erkennbar ist. Natürlich, Gott ist alles. Aber hier gibt er Tipps, wie du ihn besonders erkennen kannst. Du kannst dir zum Beispiel heute vornehmen, Gott im Licht zu sehen. Wenn du die Sonne siehst, sei dir bewusst: „Ja, das ist das Licht Gottes.“ Spüre das Licht in der Sonne als Licht in deinem Herzen. Wenn gerade Mond da ist, schaue dir den Mond an mit der tiefen Sehnsucht, Gott im Mond zu sehen. Oder im Feuer. Vielleicht hast du eine Kerze angezündet, vielleicht willst du heute eine Kerze anzünden, vielleicht bist du irgendwo, wo eine Kerze angezündet ist. Schaue die Kerze an und spüre: „Ja, dieses Licht in der Kerze, das ist Gott.“ Oder selbst im Kunstlicht. Selbst wenn du eine elektrische Lampe anschaust, auch dort ist letztlich Gott. Mache es dir jetzt zu deiner Aufgabe, Licht besonders bewusst anzuschauen während des heutigen oder des morgigen Tages, und wahrzunehmen, in diesem Licht spürst du Gott.

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