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14-08 Kommentar Swami Sivananda

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Tamas ist die bindende Kraft mit einem Hang zur Lethargie, zu trägem und törichtem Handeln. Es schafft Täuschung und Nichtunterscheidung. Es bindet den, der den Körper mit dem Selbst gleichsetzt.

Ein tamasiger Mensch handelt gemäß den Antrieben der körperlichen Wünsche. Er hat keine Urteilskraft. Beunruhigt durch die Wünsche des Körpers handelt er unter dem Druck, sich am Leben zu halten. Seine Handlungen sind nicht vom Verstand geleitet. Sie liegen auf der instinktiven Ebene. Seine Sinne sind stumpf. Er wird verblendet und verdummt. Er mag nicht arbeiten. Er gähnt viel. Er schläft zu viel. Er möchte immer schlafen. Er weiß nie, wann und wie er handeln soll, was, mit wem und wie er sprechen soll. Er hat Freude daran, den falschen Weg einzuschlagen. Er weiß nicht, wie man sich anderen gegenüber benimmt oder sie anspricht. Er ist gedankenlos und unwissend. Er vergißt alles. Er ist nachläßig und faul. Er ist nur eine Stufe höher als leblose Materie.

Wer sich im Griff von Unachtsamkeit (Pramada) befindet, kann nicht zwischen dem Ewigen und dem Nichtewigen unterscheiden. Das ist ein Feind der Erleuchtung, des Ergebnisses von Sattva. Wer von Faulheit (Alasya) überwältigt ist, kann nicht handeln. Das ist ein Feind von Pravritti, des Ergebnisses von Rajas. Schlaf (Nidra) ist LayaVritti, (ein Zustand des Aufgehens in Unwissenheit), abhängig von Tamas. Das ist der Feind der von Sattva und Rajas ausgeführten Werke.

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