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13-12 Kommentar Sukadev

Eigentlich könnte man sagen, dass er bis zum 11. Vers das Wesentliche genannt hat. Aber er will es noch einmal etwas genauer beschreiben. Man kann sagen: Bis zum 11. Vers hat er mehr die Techniken beschrieben. Ab dem 12. Vers will er genauer werden: „Was ist das überhaupt, was man erkennen will.“ Und wenn man es erkennt, dann führt es zur Unsterblichkeit. Jnana, welches Krishna hier im 13. Kapitel immer wieder erwähnt, ist nicht nur eine intellektuelle Erkenntnis. In Jnana steckt auch ein Verstehen. Wenn du DAS erkennst, hast du die Unsterblichkeit erreicht.

„Anadi (anfangslose), mat-param (das allerhöchste Brahman), das weder Wesen noch Nichtwesen genannt werden kann.“

Brahman ist Sat (Sein), aber es ist auch „Nichtsein“. Es ist nicht ein Wesen im Sinne von etwas, welches einen Anfang, eine Mitte und ein Ende hat. Man kann aber auch nicht sagen, dass Brahman ein Nicht-Wesen ist: Es existiert. Brahman ist nicht ein Wesen im Sinne, dass man es wahrnehmen kann. Aber es ist auch nicht ein Nicht-Wesen, was nicht existiert. Deswegen ist es weder Sat (Sein) noch Asat (Nichtsein). Es ist Sat im Sinne von ewigem Sein, aber nicht Sat im Sinne von einem Wesen.

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