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13-12 Kommentar 2 von Sukadev

Bhagavad Gita, 13. Kapitel 12. Vers: Was gilt es, zu erkennen?

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„Jneyam yat tat pravaksyami yaj jnatvamrtam asnute anadi mat-param brahma na sat tan nasad ucyate,“
Krishna sagt dem Arjuna Folgendes:

„Ich werde erklären, was es zu erkennen gilt, und was zu Unsterblichkeit führt, wenn man es kennt, das anfanglose, erhabene Brahman, das weder Wesen noch Nichtwesen genannt wird.“

Was es zu erkennen gilt, sagt Krishna, ist das anfanglose, das erhabene Brahman. Jnana, Erkenntnis, ist das, was zur Befreiung führt. Es gilt, zu erkennen, dass du das unsterbliche, das ewige, das absolute Brahman bist. Solange du dich identifizierst mit deinem Körper, identifizierst mit deinen Gedanken, deiner Psyche, deinen Emotionen, deinem Mögen und Nichtmögen, solange bist du in der Sterblichkeit gefangen. Aber du bist in Wahrheit das ewige, das unsterbliche, das erhabene Brahman. Das gilt es, zu erkennen, und dann verschwinden alle Identifikationen. Das ist so ähnlich wie wenn du vorübergehend Gedächtnisschwund gehabt hättest und dich dann identifizierst mit etwas anderem als früher. In dem Moment, wo du weißt, wer du wirklich bist, verschwinden die anderen Identifikationen von selbst. So haben wir letztlich alle Gedächtnisschwund bekommen. Wir sind in diese Welt gegangen und denken, wir sind Körper, Psyche, Persönlichkeit, vielleicht sogar Besitz und Beziehungen. Aber all das sind wir nicht wirklich. Wir sind das Unsterbliche, das Ewige. Und das gilt es, zu erkennen. Krishna sagt, das will er jetzt erklären. Er will erklären, was zur Unsterblichkeit führt. Es gilt, dieses unendliche Brahman zu erkennen.

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