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13-09 Kommentar 2 von Sukadev

Bhagavad Gita, 13. Kapitel 9. Vers: Nichtverhaftung, ständige Gelassenheit

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„Asaktir anabhisvangah putra-dara-grhadisu nityam ca sama-cittatvam istanistopapattisu.“
Krishna zählt Eigenschaften auf, die ein Aspirant entwickeln kann oder die man entwickeln sollte.
„Nichtverhaftung, Nichtidentifikation mit Kindern, Partner, Heim und allem anderen. Ständige Gelassenheit, gleichviel ob das Erwünschte oder Unerwünschte eintritt.“
Also kommen wir zunächst mal zu Nichtverhaftung, Nichtidentifikation. Nichtverhaftung kann Verschiedenes heißen, wir hatten dieses Thema schon öfter hier in den Interpretationen der Bhagavad Gita. Am wichtigsten vielleicht ist Nichtverhaftet sein an die eigenen Vorstellungen, wie etwas zu sein hat. Dinge und Menschen sind anders als wir es denken. Auch wichtig ist Nichtverhaftet sein an das, was wir tun. Unsere Aufgabe heute mag unsere Aufgabe heute sein. Vielleicht bekommen wir morgen eine andere Aufgabe. Nichtverhaftet sein an die Früchte der Handlungen bedeutet, wir mögen etwas sehr gut tun, was wir nachher dafür bekommen, ist nicht ganz in unserer Hand. Man kann auch sagen, Nichtverhaftet sein an das Ergebnis der Handlung. Wir tun etwas, was nachher dabei herauskommt, ist nicht ganz in unserer Kraft und nicht ganz in unseren Händen. Sei dabei verhaftungslos. Verhaftungslos heißt auch neugierig. Verhaftungslos heißt auch bewusst. Verhaftungslos heißt, Dinge so zu nehmen, wie sie sind. Nicht alles zu beurteilen, nicht alles in Kategorien wie gut und schlecht hineinzubringen usw. Übe gerade heute und morgen Verhaftungslosigkeit, Asaktir.

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