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11-39 Kommentar 2 von Sukadev

Bhagavad Gita, 11. Kapitel,  39. Vers: Bitte nimm meine überfließende Hingabe an dich an

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„Vayur yamo’gnir varunah sasankah prajapatis tvam prapitamahas ca namo namas te’stu sahasra-krtvah punas ca bhuyo’pi namo namas te.“
Arjuna spricht zu Krishna, er spricht ein Gebet:
„Du bist Vayu, der Windgott, Yama, der Totengott, Agni, das Feuer, Varuna, der Wassergott, der Mond, der Schöpfer und der Urgroßvater. Ich verneige mich, verneige mich vor Dir, tausendmal, wieder und wieder verneige ich mich, verneige ich mich vor Dir.“

Wir können davon lernen. Heute sind Menschen selten so demütig. Aber sei auch du einmal demütig. Erkenne, Gott ist auch in den Elementen. Vayu und Varuna symbolisieren die Wettergötter, Wind, Sonne und Wolken, Regen, all das ist Gott. Und daran können wir auch erkennen, wie wenig wir auch in unserer modernen Zeit die Welt unter Kontrolle haben. Das Wetter ist glücklicherweise außerhalb von unserer Kontrolle. Und wir können es annehmen, wir können Gott darin sehen und wir können demütig sein. Gott ist auch Yama, Totengott. Der Tod kann in jedem Moment kommen, der Tod macht alle gleich. Reiche und Arme, Dicke und Dünne, Männer und Frauen, egal welcher Religion, sie sterben. Gott ist so auch das Ende von allem. Gott ist Agni. Agni ist auch das Feuer und der Enthusiasmus hinter allem. Gott ist auch das, was verbrennt. Gott ist der Mond. Der Mond symbolisiert auch Liebe, der Mond symbolisiert auch das Unterbewusstsein, der Mond symbolisiert die Kreativität und die Künste. All darin ist Gott erfahrbar. Gott ist der Schöpfer aller Dinge und der Ursprung aller Dinge. Wir können uns wieder und wieder verneigen, wieder und wieder verneigen. Jetzt in diesem Moment, innerlich verneige dich vor Gott, innerlich drücke deine Demut aus. Vielleicht magst du ein kleines Gebet sprechen. Ein Gebet der Anbetung, ein Gebet der Verehrung, ein Gebet der Hingabe.

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