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11-36 und 11-37 Kommentar 2 von Sukadev

Bhagavad Gita, 11. Kapitel,  36. und 37. Vers: Wie bei Arjuna fließt Gottes Segen und Gnade jederzeit durch uns

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„Arjuna uvaca Sthane hrsikesa tava prakirtya jagat prahrsyaty anurajyate ca raksamsi bhitani diso dravanti sarve namasyanti ca siddhas-angah.“
Arjuna sprach:
„Zu recht, Oh Krishna, jubelt die Welt in Deinem Lobpreis und ist hocherfreut; Dämonen fliehen aus Angst in alle Himmelsrichtungen und die Heerscharen der Vollkommenen verneigen sich vor Dir.“

37. Vers
„Und wie, Oh große Seele, sollten sie sich nicht vor Dir verneigen, der Du größer bist als alles andere, sogar der Urgrund des Schöpfers, Oh unendliches Wesen, Oh Gott der Götter, Oh Wohnstatt des Universums; Du bist das Unvergängliche, das Sein, das Nicht-Sein und auch das Höchste.“

 

Arjuna hat die Gotteserfahrung gemacht. Arjuna hat erkannt, dass Gott hinter allem steckt. Er hat erkannt, dass Krishna als Inkarnation Gottes diese höchste Göttlichkeit in sich verkörpert. Und er weiß auch, er ist nicht allein. Er ist nicht der erste, der diese Erfahrung gemacht hat. So viele andere haben sie gemacht. In jedem Moment gibt es irgendwo Menschen, die im Überbewusstsein sind, auch jetzt und in diesem Moment. Und du kannst dich jederzeit auch damit verbinden. Auch wenn du z.B. heute oder morgen meditierst, du kannst dich öffnen, du kannst andere Weise und Heilige um Segen bitten. Du kannst dich verbunden fühlen mit Aspiranten und Meistern aller Traditionen. Das macht die Meditation manchmal besonders schön. In der Meditation fühlst du dich verbunden, du fühlst dich eins, und du weißt, Gottes Gnade und Segen fließen durch dich, sie fließt durch so viele Menschen. Wir können uns alle verbunden fühlen mit allen Sadhakas, allen spirituellen Aspiranten auf der ganzen Welt. Wir können uns nicht nur verbunden fühlen als solche, die Gott dienen und nach Gott streben, sondern wir können auch wissen, durch jeden wirkt Gott. Jeder, auch die, die nicht an Gott glauben, sind Instrumente Gottes. Aber besonders stark ist das spürbar bei denen, die sich ganz bewusst für Gottes Segen öffnen. Da ist das Wirken spürbar und fühlbar.

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