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09-33 Kommentar Sukadev

Brahmanen und Kshatriyas hatten einen großen Vorteil Mitgliedern anderer Kasten gegenüber: Sie wurden als Kinder spirituell erzogen. Im Alter von 8 bis 12 Jahre wurden sie in die Familie eines Gurus gegeben und lebten dort mit diesem für circa 12 Jahre. In dieser Zeit erlernten sie einen Beruf und wurden in spirituelle Praktiken eingeführt, welche sie mit dem Alltag zu verbinden lernten. So wurden starke spirituelle Samskaras gebildet. Wenn wir jetzt das große Glück haben, spirituell praktizieren zu können, vielleicht sogar schon eine Weile praktiziert zu haben, sollten wir mit großem Enthusiasmus dieses Höchste Ziel verfolgen.

Im zweiten Teil dieses Verses spendet uns Krishna Trost: „Da du auf diese unbeständige und unglückliche Welt gekommen bist, verehre mich.“ Dies ist ein besonderer Merksatz, den Swami Vishnu und Shri Karthikeyan relativ häufig gebraucht haben:„Anityam asukham lokam.“ Dies ist eine Lokam, eine Welt, die anityam ist, also nicht ewig, unbeständig und asukham, ohne dauerhaftes Glück. Wenn etwas schief geht können wir entweder „Patram Pushpam“ (ich opfere es dir) wiederholen oder wenn wir krank sind „anityam asukham lokam“ (die Welt ist halt so unbeständig, ohne dauerhaftes Glück). Wir können aber auch noch einen Schritt weitergehen und erkennen: „meine wahre Natur ist Sat-Chid-Ananda.“

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