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09-29 Kommentar Swami Sivananda

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Für den Herrn sind alle gleich. Er sieht alle Lebewesen gleich an. Er hat niemanden verdammt und niemanden begünstigt. Er ist niemandes Feind. Er bevorzugt niemanden mit seiner Liebe. Weder begünstigt Er die einen, noch mißbilligt er die anderen. Nur der Mensch in seinem Ichdenken hat durch seine falsche Einstellung eine weite Kluft zwischen sich und dem höchsten Wesen errichtet. Der Herr ist ihm näher als sein eigener Atem, näher als seine Hände und Füße.

Ich bin wie Feuer. So wie das Feuer die Kälte für die beseitigt, die sich ihm nähern, die Kälte aber nicht beseitigt für die, die sich davon fern halten, genauso schenke Ich Meine Gnade denen, die an Mich glauben, was aber nicht auf einer Verhaftung Meinerseits beruht. So wie das Sonnenlicht nur von einem reinen Spiegel reflektiert wird, nicht aber von einem Topf, obgleich es überallhin durchdringt, so manifestiere auch Ich Mich, der höchste allgegenwärtige Herr, nur in den Menschen, aus deren Geist jede Unreinheit (die sich dort aufgrund von Unwissenheit angesammelt hatte) durch ihre Frömmigkeit beseitigt worden ist.

Weder ist die Sonne an den Spiegel verhaftet, noch haßt sie den Topf. Kalpavriksha empfindet weder Haß noch Liebe zu den Menschen. Es gewährt das Gewünschte nur denen, die sich nähern. (Vgl.VII.17; XII.14 und 20) Höre jetzt von der Herrlichkeit der Hingabe an Mich.

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