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09-29 Kommentar 2 von Sukadev

Bhagavad Gita, 9. Kapitel, 29. Vers: Gott können wir leichter spüren durch Hingabe

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Krishna spricht zu Arjuna:

„Ich bin allen Wesen gegenüber gleich; niemanden hasse oder mag Ich mehr. Die Menschen aber, die Mich mit Hingabe verehren, sind in Mir, und ich bin spürbar in ihnen.“

Gott ist nicht parteiisch. Es ist auch nicht so, dass Gott jetzt unbedingt mag, dass wir ihm etwas darbringen. Gott braucht unsere Opfer nicht. Gott ist ja alles. Gott ist nicht parteiisch, er liebt nicht diejenigen mehr, die ihm Opfer darbringen. Aber wir können Gott spüren, wenn wir ihn mit Hingabe verehren. Gott braucht eben nicht unsere Opfer. Manchmal werde ich gefragt: Braucht Gott, dass man für ihn Arati darbringt, Lichtzeremonien, Pujas, Verehrungsrituale usw.? Nein, er braucht nichts davon. Aber indem wir dies tun, können wir Gott erfahren. Wir bringen Gott Dinge dar, weil wir so Gottes Liebe erfahren. Das ist ähnlich wie eine Mutter, die eine Zeichnung bekommt von ihrem Kind. Braucht eine Mutter eine Zeichnung von einem drei-, vierjährigen Kind? Sie braucht sie nicht, aber sie spürt dann Liebe zum Kind, und das Kind spürt Liebe zur Mutter. Und so ähnlich ist es mit Gott, er braucht nichts von dem, was wir ihm darbringen. Aber indem wir Gott etwas darbringen, spüren wir, dass wir verbunden sind mit Gott, eins sind mit Gott, und wir fühlen uns in der Liebe Gottes geborgen.

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