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09-28 Kommentar 2 von Sukadev

Bhagavad Gita, 9. Kapitel, 28. Vers: Identifikation schafft Karma

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„So wirst du aus den Banden des Karmas befreit werden, die gute und schlechte Früchte bringen. Dein Geist wird fest sein im Yoga der Entsagung und befreit, so wirst du zu Mir kommen“

Die letzten Verse hat Krishna empfohlen: Bringe alles Gott dar. Wenn du alles Gott darbringst, dann schaffst du kein neues Karma. Wenn du etwas tust, um etwas zu erreichen und dich damit identifizierst, dann schaffst du neues Karma. Vielleicht mal gute und mal schlechte Früchte, aber es sind immer noch Früchte, immer wieder neue Aufgaben. Wenn du aber etwas Gott darbringst, dann schaffst du kein neues Karma, du ruhst in Gott. Der Geist wird fest sein im Yoga der Entsagung, denn dann hängst du an nichts. Wenn du alles Gott darbringst, spielt es ja letztlich keine Rolle, was du tust. Es gilt nur, du machst es so gut, wie du kannst, von ganzem Herzen, und bringst es Gott dar. Es spielt auch keine Rolle, was dann dabei herauskommt. Krishna hat vorher gesagt: „Ich bin derjenige, der die Früchte der Handlungen weitergibt.“ Auch wenn du also etwas tust, von ganzem Herzen, so gut, wie du es kannst, und nachher geht es schief, du kannst es Gott darbringen und sagen: „Oh Gott, ich habe es Dir dargebracht.“ Du wirst nicht daran hängen, sondern im Gegenteil, du wirst frei sein. Du wirst immer mehr die Gegenwart Gottes erfahren, und weil du die Gegenwart Gottes erfährst, bist du eins.

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