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09-19 Kommentar 2 von Sukadev

Bhagavad Gita, 9. Kapitel, 19. Vers: Habe Vertrauen und sei weise

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Krishna spricht:

„Als Sonne spende ich Wärme. Ich halte den Regen zurück und lasse ihn fallen. Ich bin unsterblich und auch der Tod, das Sein und das Nicht-Sein.“
Wenn du die Sonne siehst und spürst, sei dir bewusst, das ist Gott. Wenn du den Regen spürst, sei dir bewusst, das ist Gott. Die verschiedenen Temperaturunterschiede, die verschiedenen Klimaschwankungen, das Wetter, alles ist Gott. Gott ist unsterblich. Er wohnt in dir als dein eigenes Selbst. Gott ist aber auch der Tod. Alles, was einen Anfang hat, hat auch ein Ende. Es ist nichts Schlimmes, wenn Dinge vergehen, sondern so ist es, so ist letztlich Gott. Auf einer relativen Ebene hat alles einen Anfang und ein Ende. Auf der höchsten Ebene ist alles unsterblich. Das kann dir auch Trost geben, wenn du einen Verlust hast oder wenn du einen wichtigen Menschen verlierst. In Wirklichkeit verlierst du ihn ja nicht, denn dein Selbst ist unsterblich, das Selbst des anderen ist auch unsterblich, und ihr seid immer eins. Auch der geliebteste Mensch, den du verlierst, letztlich verlierst du ihn nicht, du bist eins mit ihm. Auf der relativen Ebene mag er den physischen Körper verlassen. Irgendwann wirst du den physischen Körper verlassen, vielleicht trefft ihr euch wieder. Aber manchmal hilft es auch, einfach zu sagen: Gott hat es gegeben, Gott hat es genommen, gelobt sei Gott. Gott ist das Sein und das Nicht-Sein. Gott ist das Sein, das Unendliche, aber auch das Nicht-Sein, das, was nur als Illusion da ist, womit wir uns identifizieren. Auch die Illusionen, die wir uns machen und die Illusion des ganzen Weltalls, auch das ist letztlich Gott.

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