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09-14 Kommentar 2 von Sukadev

Bhagavad Gita, 9. Kapitel, 14. Vers: Strebe und halte deine Vorsätze ein

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„Die großen Seelen lobpreisen Mich alle Zeit, streben, sind fest in ihren Vorsätzen, verneigen sich vor Mir und verehren Mich stets mit unerschütterlicher Hingabe.“

 

Krishna, der Lehrer, identifiziert sich jetzt mit seiner göttlichen Natur. Und er sagt: „Die großen Weisen, diejenigen, die nach dem Höchsten streben, sie lobpreisen Gott allezeit.“ Immer wieder sind sie dankbar. Das ist etwas, was du auch machen kannst. Lobpreise Gott von Innen heraus, sei dankbar für alles, anerkenne das Schöne und das Wunderbare, das Großartige, aber auch das Schwierige, das Unbegreifliche, das Eigenartige. Strebe! Das ist ein nächster wichtiger Aspekt. In Goethes Faust heißt es ja zum Schluss, als Faust den Körper verlassen hatte: „Wer immer strebend sich bemüht, den können wir erlösen.“ Strebe nach dem Höchsten! Lass nicht dein Streben nur auf beschränkte Dinge zurückfallen. Gib dich nicht mit Kleinem zufrieden. Gib dich nicht zufrieden mit etwas mehr Gesundheit, und etwas mehr Wohlbefinden, etwas mehr Selbstakzeptanz, etwas mehr Ruhe und Frieden. All das ist auch schön und Yoga führt ja auch dazu. Aber sei damit nicht zufrieden. Strebe, strebe nach dem Höchsten. Strebe danach, Gott überall zu erfahren. Sei fest in deinen Vorsätzen. Dem Streben müssen auch Vorsätze folgen und diese Vorsätze setze um. Es reicht nicht aus, es wäre schön zu meditieren. Meditiere täglich! Es reicht nicht aus, zu sagen, ich sollte Asanas und Pranayama üben. Übe sie! Es reicht nicht aus, zu sagen, ja, ich sollte das Göttliche in allen sehen. Sieh es immer wieder! Und er sagt: „Verneige dich vor Gott.“ Immer wieder und auch wenn du mal nicht das schaffst, was du schaffen solltest, verneige dich vor Gott und sage: „Oh Gott, ich wollte dich überall sehen, ich habe es heute wieder nicht geschafft. Ich wollte länger meditieren und tiefer meditieren, es ist wieder eine kurze Meditation gewesen und oberflächlich. Bitte hilf mir. Bitte, lass mich dich erkennen, bitte, bitte! Gib mir die Fähigkeit, deine Gegenwart wahrzunehmen.“

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