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08-18 Kommentar 2 von Sukadev

Bhagavad Gita, 8. Kapitel, 18. Vers: Beginn und Ende der Schöpfung

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Krishna, der Lehrer, spricht zu Arjuna:

„Aus dem Nichtmanifesten entsteht alles Manifeste bei Anbruch des Tages. Wahrlich, sie lösen sich bei Anbruch der Nacht in nichts anderes auf, als das, was das Nichtmanifeste genannt wird.“

Krishna spricht über den Beginn und das Ende der Schöpfung. Und er sagt, das Nichtmanifeste, Brahman, ist ewig, und aus diesem Nichtmanifesten manifestiert sich immer wieder das Manifeste bei Anbruch des Tages. Du kannst es auch anders interpretieren. Du kannst sagen, jeden Morgen entsteht das Manifeste, diese Welten, und wenn du einschläfst, löst sich dieses Manifeste wieder auf. Die drei Bewusstseinsebenen, Wachen, Träumen und Schlafen, zeigen auch die Relativität der Wacherfahrung. Bewusstsein bleibt gleich, im Wachen, Träumen und Schlafen. Die Welt selbst ändert sich. Und die Welt ändert sich auch, je nachdem, wie du sie ansiehst. Die gleiche Welt kannst du als schön erleben und weniger schön. Es liegt nicht so sehr an der Welt selbst, sondern an deiner Einstellung dazu. Und etwas in dir bleibt gleich. Und wenn du dich selbst verankerst in diesem in dir, was ewig gleich bleibt, kannst du in dieser Welt freudevoll und mit Enthusiasmus leben.

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