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06-16 Kommentar Sukadev

Krishna empfiehlt den Mittelweg. Es ist leicht, in Extreme zu verfallen. Finde heraus, was du brauchst, wie du die Grundbedürfnisse sattvig (rein) befriedigen kannst, hänge aber nicht daran. Das gilt beim Essen, beim Schlafen, bei verschiedenen Formen der Regeneration etc. Jemand, der zuviel isst, lebt ungesund. Jemand, der zu wenig isst, wird entweder träge oder nervös. Die meisten Menschen brauchen 6-7 Stunden Schlaf, manche auch nur 5, wenige 8. Wenn du zu wenig schläfst, wirst du reizbar oder träge werden und schläfrig in der Meditation. Wenn du zu viel schläfst, versäumst du wertvolle Zeit, die du besser für Sadhana und Seva (Dienen) verwenden könntest. Außerdem senkt auch ein Übermaß an Schlaf die Lebensdauer und kann zu einer depressiven Stimmung führen.

Der Mensch ist keine Maschine: Was in diesem Monat eine angemessene Schlafdauer ist, kann schon im nächsten Monat anders sein. Als ich meine erste Intensivphase von Pranayama hatte, wo ich viele Monate täglich 2-4 Stunden Pranayama geübt habe, waren 3-4 Stunden Schlaf voll ausreichend. Heute brauche ich doch einiges mehr.

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