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06-12 Kommentar 2 von Sukadev

Bhagavad Gita, 6. Kapitel, 12. Vers: „Übe Yoga, um dich selbst zu reinigen.“

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Krishna spricht im 6. Kapitel, 12. Vers:

„Mit einpünktigem Geist, nachdem er Beherrschung über die Aktivitäten von Geist und Sinnen gefunden hat, möge er sich auf diesem Sitz niederlassen und Yoga üben, um sich selbst zu reinigen.“

Wenn du Yoga übst, kann eine Einstellung sein, dass du dich reinigen willst. Deine wahre Natur ist Sein, Wissen und Glückseligkeit. Du bist jetzt schon vollkommen, so wie du bist. Mache dir das immer wieder bewusst! Ich wiederhole mich dort ständig, aber es ist wichtig, dass du dir dessen bewusst bist. Um das zu erfahren, gilt es, transparent, durchlässig zu werden. Es gilt, dass du Körper, Geist und Emotionen reinigst, und dann kannst du spüren, wer du wirklich bist. Und umgekehrt, wenn du gereinigt bist, dann kann von innen heraus Inspiration und Impuls kommen, um durch dich hindurch zu wirken. So ist ein Aspekt der Wirkung von allen Yogaübungen Reinigung. Durch diese Reinigung kannst du, wie durch ein Fenster, besser zu den Tiefen deiner Seele blicken. Ist ein Fenster z.B. sehr verdreckt, kannst du nicht wirklich durchschauen. Ist das Fenster sauber, siehst du nach draußen und umgekehrt, von draußen können auch Menschen zu dir hinschauen. Genauso, wenn du dich selbst reinigst, kannst du deine wahre Natur, das Göttliche in dir erblicken, und umgekehrt kann dieses Göttliche, deine wahre Natur, durch dich hindurchwirken.

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