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05-22 Kommentar Swami Sivananda

Der Mensch begibt sich auf die Suche nach Freude und sucht in den äußeren, vergänglichen Dingen nach seinem Glück. Er findet es nicht, aber statt dessen trägt er eine Last von Sorge auf seinem Kopf.

Er muß seine Sinne von den Sinnesobjekten wegziehen, da keine Spur von Glück in ihnen ist, und den Geist auf das unsterbliche, wonnevolle Selbst im Innern richten. Die Sinnesobjekte haben einen Anfang und ein Ende. Trennung von den Sinnnesobjekten ist für dich sehr schmerzvoll. In der Phase zwischen dem Anfang und dem Ende erfährst du eine hohle, momentane, trügerische Freude. Diese flüchtige Freude beruht auf Avidya, Unwissenheit. Auch in der anderen Welt wirst du dieselbe Erfahrung machen. Wer über Unterscheidung, Selbsterkenntnis, verfügt, wird niemals in diesen Sinnesobjekten Freude finden. Nur unwissende, leidenschaftliche Menschen finden Vergnügen an den Sinnesobjekten. (Vgl.II.14; XVIII.38)

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