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03-43 Kommentar Sukadev

Mit diesen Worten gibt uns Krishna erneut Richtlinien an die Hand. Um überhaupt die Sinne und die Wünsche beherrschen zu können, ist es zunächst einmal wichtig, Zugang zum Selbst zu finden. Wenn wir uns mit dem Körper und mit unseren Emotionen identifizieren, dann ist es schwierig die Sinne zu beherrschen. Dann stellen wir fest, dass wir doch irgendwie unsere Wünsche sind. Sie sind unsere Verwandten. Wie können wir sie da bloß überwinden?“ Das ist dann sehr schwierig. Wenn wir uns aber mit unserem Selbst identifizieren und erkennen: „Ich bin SAT-CHID-ANANADA und die Wünsche die da sind, das bin nicht wirklich ich. Sie sind nur auf mich aufgesetzt. Irgendwie habe ich sie von meinen Eltern, von der Gesellschaft.“ Dann haben wir die Grundlage zur Beherrschung aus dem Selbst heraus gelegt und das führt dann auch nicht zu Frustrationen, da es etwas Äußeres ist, was ich nicht bin. Und dann können wir die feindlichen Wünsche beherrschen. Wir sollten aber nicht vergessen, dass Krishna von rajassigen Wünschen gesprochen hat. Er sagte es wären die Wünsche und der Zorn, die aus Rajas geboren wären.

Es gibt auch sattwige Wünsche, die wir nicht sofort versuchen müssen zu überwinden. Die sattwigen Wünsche können wir leben ohne an ihnen zu haften oder uns mit ihnen zu identifiziere. Manchmal können wir auch versuchen, das, was rajassig ist, auf sattwige Weise zu leben.

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