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03-43 Kommentar 2 von Sukadev

Bhagavad Gita, 3. Kapitel, 43. Vers: Erkenne das

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„Evam buddheh param buddhva samstabhyatmanam atmana jahi satrum maha-baho kama-rupam durasadam.“

Krishna spricht:

„Erkenne Das, was der Buddhi, dem Verstand überlegen ist. Sei durch das Selbst beherrscht und überwinde so, Oh Arjuna, den schwer zu überwindenden Gegner in Gestalt des Wunsches.“

Sei also frei von den Wünschen! Manchmal sagt man, „ja, wenn ich jetzt meine Wünsche nicht erfülle, dann werde ich frustriert sein und aus der Frustration kommt dann innere Unruhe und dann wird es schwieriger“. Die westliche Psychologie sagt ja oft: „Erkenne deine Bedürfnisse! Erkenne deine tiefen Wünsche! Wenn du deine tiefen Wünsche erfüllst, dann wirst du glücklich sein.“ Wer diesen Weg eine Weile gegangen ist, erkennt, so wird man eben nicht glücklich sein. Das Erfüllen äußerer Wünsche macht einen gerade nicht glücklich. Auch das Erkennen von Bedürfnissen macht einen nicht glücklich. Etwas glücklicher macht es einen vielleicht schon, wenn man einen höheren Sinn sieht. Wenn man überlegt, „der Sinn meines Lebens ist, das und das zu tun“. Glücklicher wird man auch, wenn man etwas für andere tut. Glücklicher wird man vielleicht auch, wenn man etwas kreativer ist. Am glücklichsten ist man, wenn man erkennt: „Hinter allem steckt das Göttliche. Meine wahre Natur ist Sein, Wissen und Glückseligkeit. Aus dieser Natur heraus tue ich das, was nötig ist. Ich glaube nicht, dass ich glücklich werde, indem ich meinen Sinnen folge. Ich glaube nicht, dass ich glücklich werde, indem ich das tue, was meine Emotionen mir eingeben. Wünsche, Emotionen, Gefühle mögen alle ihre Funktion haben, nur glücklich machen sie mich nicht dauerhaft. Glück erkenne ich im Selbst. Glück erkenne ich in Gott. Glück erfahre ich, wenn ich mich zum Instrument mache. Glücklich handeln kann ich, wenn ich ohne Verhaftung das tue, was zu tun ist, und alles Gott darbringe.“

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