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03-05 Kommentar Sukadev

Als Menschen handeln wir ununterbrochen. Zum einen müssen wir essen. Zum anderen müssen wir auf die Toilette. In unseren Breiten brauchen wir Kleidung. Wir können nicht nachts auf der Straße leben. Zumindest bräuchten wir dafür einen Pappkarton und eine Decke darunter und darüber. Dafür müssen wir etwas tun. Die Natur treibt uns dazu. Aber die Natur treibt uns noch zu mehr an. Das entstammt dann aus unserer Prakriti. Wir wollen irgendetwas tun.

Mitarbeiter des Hauses, die längere Zeit da sind, haben auch die Möglichkeit mal intensiveres Sadhana zu machen. Wenn Menschen das das erste Mal machen, dann rate ich ihnen, das auf einen Monat zu beschränken. Ich habe schon öfters erlebt, dass Menschen ab dem 2. Monat irgendetwas packt und sie nicht mehr wirklich tief in die Meditation gehen können. Es ist nicht bei allen Menschen so, aber ich habe es bei einigen so erlebt. Es kommt die innere Unruhe, man will etwas tun. Manchmal kommen die Menschen dann auch auf die Idee etwas ganz anderes tun zu wollen, wie z.B. den Ashram zu verlassen und etwas ganz anderes zu machen. Und dann kehren sie nach drei Monaten wieder zurück und behaupten, es wären nur Hirngespinste gewesen. Die monatelange Untätigkeit in tiefer Meditation habe dann neue Wünsche belebt und nachher hätten sie festgestellt, dass es nur Hirngespinste gewesen sind, und kehren in den Ashram zurück. Es liegt in unserer Prakriti, in unserer Swarupa, dass wir aktiv sein wollen. Wir haben bestimmte Fähigkeiten und Talente, die gelebt werden wollen. Wenn wir dann im Alter durch unsere Prakriti gezwungen sind, ruhiger zu werden, dann können wir unsere Zeit sinnvoll verbringen. Mantra-Singen, meditieren etc. und wir bedauern nichts, was wir im Leben verpasst haben.

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