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03-05 Kommentar 2 von Sukadev

Bhagavad Gita, 3. Kapitel, 5. Vers: In jedem Augenblick handeln wir 

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Krishna spricht:

„Wahrlich, niemand kann auch nur für einen Augenblick untätig verweilen, denn in der Tat wird jeder Mensch durch die aus der Natur geborenen Eigenschaften hilflos zum Handeln getrieben.“

Es gehört zum Menschsein dazu, zu handeln. Über Handeln erreicht der Mensch die Verwirklichung. Es gibt eine mehrfache Bestimmung des Menschen. Und die zwei wichtigsten Bestimmungen sind, zum einen, zum Höchsten zu kommen, die höchste Verwirklichung zu erreichen, an sich selbst zu arbeiten. Und die zweite Bestimmung ist, die göttliche Energie in diese Welt hinein bringen. Gott hat einen bestimmten Plan für diese Welt. Gott hat vielleicht sogar viele Pläne in dieser Welt. Und jeder einzelne ist Teil dieses Planes. Und so gilt es, dass du überlegst: „Wo ist mein Ort in diesem göttlichen Plan? Wie kann ich selbst dazu beitragen, dass dieses Göttliche mehr in die Welt kommt? Was ist meine Mission? Was ist meine Berufung?“ Gott will durch dich wirken. Gott will in dir Gutes bewirken. Gott will durch dich Gutes bewirken. Überlege: „Wie kann ich meine besonderen Talente in den Dienst des Guten hineinstellen?“ Das ist der eine Aspekt. Der zweite ist die spirituelle Praxis. Überlege auch jetzt wieder: „Ist meine spirituelle Praxis angemessen? Ist die Praxis, die ich mache, regelmäßig? Mache ich vielleicht etwas zu wenig? Oder mache ich sogar etwas zu viel, dass es mich weltfremd macht?“ Also überlege, wiederum: „Wie ist meine angemessene spirituelle Praxis? Und wie kann ich die göttliche Kraft durch mich in die Welt hineinwirken lassen?“

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