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03-04 Kommentar Swami Sivananda

Handlungslosigkeit (Naishkarmyam) und Vollkommenheit (Siddhi) sind Synonyma. Der Weise, der Vollkommenheit, den Zustand der Handlungslosigkeit, erlangt hat, ruht in seiner wahren eigentlichen Natur als absolutes Sein – absolutes Wissen – absolute Wonne (Satchidananda Svarupa). Für ihn gibt es weder die Notwendigkeit noch den Wunsch nach Handlung als Mittel zum Zweck. Er findet vollkommene Befriedigung im Selbst.

Der Zustand der Handlungslosigkeit wird erreicht, indem man Selbsterkenntnis erlangt. Wenn jemand nur ruhig dasitzt und nicht handelt, kann von ihm nicht gesagt werden, er habe den Zustand der Handlungslosigkeit erreicht. Sein Geist wird planen, entwerfen und grübeln. Der Gedanke ist reales Handeln. Von einem Weisen, der frei ist von bestimmten Gedanken, Wünschen und Zu- und Abneigungen und der Selbsterkenntnis besitzt, kann gesagt werden, daß er den Zustand des Nichthandelns erreicht hat.

Niemand kann Vollkommenheit, Freisein von Handlung und Selbsterkenntnis durch bloßes Entsagen oder einfaches Aufgeben aller Handlungen erreichen, wenn er keine Selbsterkenntnis besitzt. (Vgl. XVIII.49)

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