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02-69 Kommentar 2 von Sukadev

Bhagavad Gita, 2. Kapitel, 69. Vers: Die Stille ist kostbar 

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Krishna spricht:

„In dem Zustand, der für alle Wesen Nacht bedeutet, ist der Selbstbeherrschte wach. Wenn alle Wesen wach sind, ist das Nacht für den Weisen, der sieht.“

Für einen Weisen sind die Werte anders als für einen in der Verhaftung stehenden Menschen. Für einen Weisen ist die Stille kostbar, ist die Einsamkeit kostbar, ist die innere Ruhe kostbar. Für einen, der in Verhaftungen steckt, ist Einsamkeit das, wovor er Angst hat. Er sucht nach äußeren Objekten, er sucht nach Besitz, er sucht nach allem Möglichen. Für einen Weisen ist die Stille das, wonach er sich sehnt. Für einen Weisen ist die innere Ruhe das, woraus er Kraft schöpft. Andere suchen durch alles Mögliche. Sie wollen durch Nahrung und durch Spritzen und durch Tabletten und Kräuter und Tees und diesem und jenem Kraft finden. Ein Weiser weiß: „In mir selbst ist diese Kraft. In Gott ist diese Kraft.“ Und auch als spiritueller Aspirant musst du dir bewusst sein, deine Werte sind anders als die Werte von anderen. Andere mögen denken, sie brauchen nur mehr Geld. Du weißt, du brauchst nur tiefere Meditation. Andere werden verhaftet sein an das, was sie haben. Du weißt, alles Vergängliche geht vorbei. Damit musst du auch zurechtkommen, dass dadurch, dass deine Werte sich verändert haben, sich nicht die Werte deiner Mitmenschen verändern. Du brauchst etwas Mut, du brauchst etwas Kraft, etwas anders zu sein als deine Mitmenschen. Nichts Besseres, nichts Schlechteres, aber da ist etwas dahinter, was dich zum Höchsten führen wird.

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