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02-66 Kommentar 2 von Sukadev

Bhagavad Gita, 2. Kapitel, 66. Vers: Meditation führt zu Frieden

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„Der Unstete kann das Selbst nicht erkennen und Meditation für ihn ist unmöglich. Und wer nicht meditiert, kann keinen Frieden finden. Und wie könnte es Glück geben für den Menschen, der keinen Frieden hat.“

Auf gewisse Weise beschreibt Krishna hier einen Teufelskreis. Wenn man das Selbst nicht erkennt, ist man unruhig. Wenn man unruhig ist, dann wird es schwierig, zu meditieren. Wenn man nicht meditiert, wird man wiederum unruhig. Und wenn man unruhig ist, dann wird man wiederum nicht meditieren. Man muss diesen Teufelskreis durchbrechen und die einfachste Weise ist sicherlich, zu meditieren, egal, ob du jetzt ruhig bist oder nicht ruhig bist. Es ist letztlich auch unerheblich, ob deine Meditation tief ist oder nicht. Wichtig ist, du meditierst. Du kannst überlegen: „Wie war meine heutige Meditation oder die gestrige Meditation? Bin ich zufrieden damit?“ Natürlich, wenn die Meditation nicht zufriedenstellend war, kannst du auch überlegen: „Soll ich die Technik etwas abändern? Soll ich mit mehr Hingabe meditieren?“ Aber manchmal musst du durch Trockenphasen hindurchgehen. Meditiere einfach. Indem du meditierst, wird dein Geist etwas ruhiger werden. Wenn du etwas ruhiger und mit mehr Energie und Enthusiasmus den Alltag angehst, wirst du auch etwas ruhiger sein, selbst wenn Dinge schief gehen. Wenn du mit größerer Ruhe in die Meditation gehst, wird die Meditation tiefer werden. Wenn die Meditation tiefer wird, hast du wieder mehr Ruhe, mehr Enthusiasmus, mehr Energie. So entsteht daraus ein Engelskreislauf. Beginne diesen Engelskreislauf mit täglicher Meditation. Und wenn du schon meditierst, dann meditiere mit einer Spur größerem Enthusiasmus, mit einer Spur größerer Bewusstheit.

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