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02-38 Kommentar 2 von Sukadev

Bhagavad Gita, 2. Kapitel, 38. Vers: Gleichmütig zu sein

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„Nachdem Vergnügen und Schmerz, Gewinn und Verlust und auch Sieg und Niederlage für dich gleichbedeutend geworden sind, nimm den Kampf um des Kampfes willen auf. So wirst du nicht sündigen.“

Krishna fordert mit diesen Worten Arjuna auf, gleichmütig zu sein. Es gilt, das, was zu tun ist, so gut zu tun, wie möglich. Und um etwas gut zu tun, muss man es auch durchaus vom Ende her denken und man muss überlegen, „was will ich wirklich erreichen, was wäre das, wofür ich mich engagieren will?“ Dann muss man es logisch angehen und mit Herzen angehen. Dann muss man schauen, was hilft dafür, was hilft nicht dafür? Gleichzeitig sollte man aber gleichmütig sein in Gewinn und Verlust, Sieg und Niederlage, Vergnügen und Schmerz. Denn das, was nachher dabei herauskommt, liegt nicht nur in unseren eigenen Händen. Wenn man sehr stark verhaftet ist an ein konkretes Ergebnis und es nachher nicht eintritt, dann ist man sehr unglücklich. Nicht immer ist ein Zeichen, dass man etwas falsch gemacht hat, wenn man keinen Erfolg hat. Manchmal kann man alles richtig gemacht haben und die Sache ist schief gegangen. Man hat gelernt, man ist daran gewachsen. Man hat nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt. Du kannst dir jetzt überlegen, was willst du heute tun oder was hast du heute getan? Was wolltest du dabei erreichen oder was willst du dabei erreichen? Wie kannst du das, was du zu tun hast, gut tun? Und dann, tue es gut. Tue es mit Mut, tue es mit Freude. Und anschließend gib alles Gott dar, bringe alles Gott dar, lasse los. Und dann wirst du keine Fehler machen, sagt Krishna. Mache es so gut, wie du kannst, lasse dann los und spüre.

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