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02-17 Kommentar 2 von Sukadev

Bhagavad Gita, 2. Kapitel, 17. Vers: Das Ewige ist unvergänglich

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„Erkenne Das als unzerstörbar, Welches alles durchdringt. Niemand kann die Zerstörung des Unvergänglichen bewirken.“

Hinter allem, was man sieht, hört, riecht, schmeckt, hinter allem, was man erfährt, gibt es das eine unendliche Ewige. Dieses unendliche Ewige kann niemals zerstört werden. Alles andere ist vergänglich.

Ich hatte das letzte Mal den Vergleich von Meer und Welle gebraucht. Jede Welle ist eine Manifestation des Meeres. Jede Welle ist letztlich nur aus Meer bestehend. Wenn du also die Wellen anschaust, dann sei dir bewusst, dass hinter allen Wellen das eine Meer ist. Wenn du jede Welle als einzelnes Wesen anschaust, dann scheinen diese Wellen ständig zu kommen und zu vergehen, nichts bleibt beständig. Aber hinter jeder Welle ist letztlich das gleiche Meer. So ähnlich, auf der physischen Ebene, alles hat einen Anfang, alles hat ein Ende. Nichts ist beständig. Solange du aber dieses Unbeständige wahrnimmst, solange leidest du, denn du bist verhaftet an die Höhe der Welle und willst die Tiefe der Welle nicht anschauen. Wenn du aber erkennst, dass hinter allem das eine Göttliche ist und das dieses göttliche Wirken immer da ist, dann erkennst du, was tatsächlich da ist. Du weißt, das, was wirklich wirklich ist, das, was wirklich zählt, das bleibt unvergänglich.

So gehe durch den heutigen Tag im Bewusstsein, dass alles, was du erfährst, letztlich eine Manifestation des Göttlichen ist. Was auch immer geschieht, hinter allem steht diese göttliche, die höchste Wirklichkeit. Diese göttliche Wirklichkeit bleibt gleich, alles andere verändert sich.

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