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18-09 Kommentar Swami Sivananda

Ein Mensch mit reinem Wesen führt Handlungen, die ihm zugefallen sind, gemäß seiner Fähigkeit und seiner Natur aus. Er ist nicht vom Stolz erfüllt, der Ausführende solcher Handlungen zu sein, und hofft auch nicht, daraus irgendeinen Gewinn zu haben.

Ein unwissender Mensch denkt vielleicht, daß die verbindlichen Pflichten für den Ausführenden Früchte bringen, da sie reinigen und vor der Sünde schützen, etwas zu unterlassen oder nicht zu tun. Auch dieses Denken und diese Erwartung eines Ertrages müssen aufgegeben werden. In diesem Vers wird der Verzicht auf den Ertrag aus Handlungen gerühmt.

Wenn ein Mensch verbindliche Pflichten erfüllt, ohne zu denken, er wäre der Ausführende, selbstlos und egolos, wird sein Geist gereinigt, sein Antahkarana wird für den Empfang des göttlichen Lichtes, des Aufdämmerns von Selbsterkenntnis (Jñana-Nishta), vorbereitet.

Der Strebende, der nach Befreiung Suchende, muß darauf vorbereitet sein, körperliches Leid zu erdulden. Jeder Akt der Selbstdisziplin und des Opfers zieht körperliches Leid nach sich. Das ist, wiederum, die zentrale Lehre der Gita – tue deine Pflicht ohne Verhaftung und selbstsüchtige Wünsche.

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