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16-02 Kommentar Swami Sivananda

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Ahimsa: Nichtverletzen in Gedanke, Wort und Tat. Indem man davon Abstand nimmt, Lebewesen zu verletzen, werden die nach außen gehenden Kräfte von Rajas gezügelt. Ahimsa kann physisch, verbal und geistig sein.
Satyam: Wahrhaftigkeit: Von Dingen so zu sprechen, wie sie sind, ohne unerfreuliche Worte oder Lügen zu äußern. Das schließt Selbstbeherrschung ein, das Fehlen von Eifersucht, Nachsichtigkeit, Geduld, Duldungsfähigkeit und Freundlichkeit.
Akrodhah: Das Fehlen von Zorn, wenn man beleidigt, gerügt oder geschlagen wird, d.h. auch bei schwerster Herausforderung.
Tyagah: Entsagung – wörtlich, aufgeben; das Aufgeben von Vasanas, Ichgedanken und Früchten der Handlung. Mildtätigkeit ist auch Tyagah. Das ist schon in vorherigen Vers gesagt worden.
Shantih: Gelassenheit des Geistes.
Apaisunam: Fehlen von Engstirnigkeit.
Daya: Mitfühlen mit den Verzweifelten. Ein mitfühlender Mensch hat ein weiches Herz. Er lebt nur zum Wohle der Welt. Mitfühlen zeigt Verwirklichung des Einsseins, der Einheit mit anderen Geschöpfen.
Aloluptvam: Fehlen von Habgier. Die Sinne werden nicht berührt oder erregt, wenn sie mit ihren jeweiligen Objekten in Kontakt kommen; die Sinne werden von den Sinnesobjekten weggezogen, so wie die Schildkröte ihre Glieder unter den Panzer einzieht.
Hrih: Ist die Scham, die man empfindet, wenn man gegen die Regeln der Veden oder der Gesellschaft verstößt.
Achapalam: Nicht unnötig zu sprechen, Hände oder Beine zu bewegen; Vermeiden unnötiger Handlungen.

Aufrichtigkeit, Nichtverletzen, Fehlen von Zorn, usw. sind besondere Eigenschaften der Brahmanen. Es sind die sattvigen Eigenschaften, die sie besitzen. Weiters –

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