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15-02 Kommentar Sukadev

Eine weitere Besonderheit des Feigenbaums ist, dass die Zweige nicht nur nach oben sondern auch nach unten wachsen. Der Baum hat also insgesamt eine komplexe um nicht zu sagen chaotische Beschaffenheit – so wie das Universum auch, wo vieles gleichzeitig passiert und existiert, oft auch Widersprüchliches. Nicht so etwas Klares wie eine Eiche, die auf freiem Feld gewachsen ist.

„sie werden genährt von den Gunas“

Die Gunas als die Grundeigenschaften der Natur bestimmen alle Erscheinungsformen des Universums.

„die Sinnesobjekte sind seine Knospen; und nach unten, in die Welt der Menschen, reichen die Wurzeln und bringen Handlung hervor.“

Handlung ist hier nicht nur zu verstehen als ein Tun, sondern im Sinn von Karma. Das heißt, die Wurzeln nähren den Baum, er trägt Früchte in Form von Karma, also unsere Erlebnisse und Erfahrungen im Leben.

Nachdem er dieses wunderbare romantische Bild aufgebaut hat – die Welt als ein Baum, mit all seinen Wurzeln, Knospen, Zweigen, die alle miteinander verbunden sind – reißt uns Krishna im nächsten Vers brüsk aus dieser schönen Vorstellung.

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