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14-14 Kommentar Sukadev

Im Umkehrschluss heißt das, dass wir im Moment des Todes unseren Geist in einen sattwigen Gemütszustand bringen sollten. Der letzte Gedanke gilt als besonders wichtig, wie Krishna im 8. Kapitel der Bhagavad Gita schon ausgeführt hat (BhG VIII, 5 ff).2)

Insbesondere wird empfohlen, im Moment des Todes sein Mantra zu wiederholen, sich bewusst von allem zu lösen und alles in der Welt Gott anzuvertrauen.

Anschließend bringen wir unser Prana nach innen, sammeln unsere Energien im Herzen, wiederholen ein Mantra oder ein Gebet.

Dann bringen wir unseren Geist zum Ajna oder Sahasrara Chakra und verlassen im Bewusstsein Gottes unseren Körper.

So kommen wir nach dem physischen Tod zu den höheren Welten, was heißt, in die Gegenwart von Meistern und anderer Aspiranten. Wenn wir unser Karma gut erfüllt haben und vielleicht schon eine SamadhiErfahrung hatten, kann es sogar sein, dass wir mit dem Unendlichen verschmelzen. Ansonsten kommen wir wenigstens in sehr sattwige Welten und können die Zeit ohne Körper wunderbar genießen. Dann inkarnieren wir uns wieder und, wie Krishna im 6. Kapitel versichert, kommen wir im nächsten Leben wieder zügig zum Yoga, können gleich dort anknüpfen, wo wir im vorigen Leben stehen geblieben sind und im nächsten Leben die Selbstverwirklichung erreichen.

 

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2) Fußnote: s. Kommentar in meinem Buch „Die Weisheit der Bhagavad Gita für Menchen von heute“, Band 1 S. 130 ff, Band 2 S. 96 ff.

 

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