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14-12 Kommentar Swami Sivananda

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Gier: Habsucht. Der Wunsch, sich den Besitz anderer anzueignen; ein Wunsch, mehr Reichtum zu besitzen, obwohl man ohnehin schon ausreichend hat.
Pravritti: Handeln im allgemeinen.
Asamah: Ruhelosigkeit; Erregung durch Freude, Verhaftung, usw. »Ich werde dies tun, und dann werde ich mit dieser Handlung beginnen. Wenn ich mit der zweiten fertig bin, werde ich mit der dritten beginnen, und so fort.« Die Folge der Wünsche, des Wollens und Handelns findet kein Ende. Das heißt Asama, Ruhelosigkeit.
Spriha: Dürsten oder Verlangen nach Sinnesobjekten im allgemeinen.

Das sind die charakteristischen Merkmale, die zeigen, daß Rajas vorherrscht. Halte nicht irrtümlich rajasige Ruhelosigkeit oder rajasige Bewegung für Karma Yoga oder göttliche Aktivität. Die Menschen sagen vielleicht, sie tun selbstlosen Dienst für die Welt, wenn man aber ihre Motive untersucht, sind sie befleckt durch persönlichen Wunsch in dieser oder in jener Form. Viele Menschen können nicht einmal einen Augenblick lang stillsitzen. Sie meinen, hierhin und dorthin zu gehen oder irgendwelche Handlungen zu tun, sei ein erfülltes Leben. Der Yogi oder Weise, der stillsitzt und den Geist beruhigt und physisch gar nichts tut, ist der aktivste Mensch auf der Welt; wohingegen der Mensch, der hierhin und dorthin läuft und immer sehr beschäftigt ist, gar nichts tut. Das mag paradox erscheinen. Sehr wenige vermögen die Wahrheit dieser Aussage zu begreifen. Sattva ist intensives Tätigsein. Ein Rad, das sich sehr rasch dreht, scheint stillzustehen. So verhält es sich mit Sattva. So ist ein sattviger Mensch.

 

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