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13-Abschluss Kommentar 2 von Sukadev

Bhagavad Gita: Abschlussvers des 13. Kapitels

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„Harih om tatsat iti srimad bhagavadgitasupanisatsu brahmavidyayam yogasastre sri krsnarjunasamvade ksetraksetrajnavibhagayogo nama trayodaso‘dhyayah.“
„So endet in den Upanishaden der glorreichen Bhagavad Gita, der Wissenschaft vom Ewigen, der Schrift über Yoga, des Dialogs zwischen Shri Krishna und Arjuna das dreizehnte Kapitel mit dem Namen: Der Yoga der Unterscheidung zwischen dem Feld und dem Kenner des Feldes.“
Dies ist immer wieder der Abschlussvers, der sagt: „Harih om tatsat.“ Damit erinnerst du dich: Tat, dies, Sat ist die Wahrheit, Om das Unendliche, Harih, es zieht die Herzen aller an. Sei dir bewusst, tief von innen heraus wirst du angezogen vom Höchsten. Was auch immer du tust: „Harih om tatsat. Möge es mich zum Höchsten ziehen. Möge ich das Om, das unendliche Bewusstsein erfahren. Möge ich Tat, Das, als die Wahrheit erfahren. Shrimad, verehrungswürdig. Shrimad ist die Verehrung. Wenn wir die Bhagavad Gita lesen, sollten wir sie lesen mit einem Gefühl der Ehrerbietung. Bhagavad Gita, sie ist Gesang, Gita, des Erhabenen, Bhagavan, Gottes. Bhagavad Gita ist nicht nur irgendetwas, nicht irgendetwas, was jemand geschrieben hat. Bhagavad Gita ist Gesang Gottes. Es gilt, wenn du die Bhagavad Gita studierst, mit Ehrerbietung heranzugehen. Und du kannst sagen: „Möge Gott heute zu mir sprechen, wenn ich die Bhagavad Gita lese. Möge Gott mich inspirieren. Möge ich diese Inspiration Gottes heute erfahren.“ Bhagavad Gita ist Upanishad, sie ist eine Geheimlehre. Obgleich Bhagavad Gita, wie die eigentlichen Upanishaden selbst, sehr verbreitet ist, gilt es, mit einem Gefühl heranzugehen: „Ja, möge ich die Tiefen erfahren. Möge ich die verborgenen Lehren erfahren.“ Selbst wenn du vielleicht schon die Bhagavad Gita mehrmals studiert hast, selbst wenn du vielleicht das Gefühl hast, ich erzähle in meinen Kommentaren, gerade jetzt im 13. Kapitel, immer das Gleiche, erfahre das Mysterium. Vom Herzen her, spüre das Mysterium. Und jeden Tag von neuem gehe daran: „Möge ich die Tiefe erfahren.“ Bhagavad Gita ist Brahma Vidya, Weisheit von Brahman, Wissenschaft von Brahman, Wissenschaft vom Ewigen. Bhagavad Gita hat zum Thema: „Wie erfahre ich das Ewige?“ Bhagavad Gita ist Yoga Shastra, sie ist Schrift über Yoga. Sie ist nicht eine Abhandlung. Sie ist Shastra, Heilige Schrift. Und sie ist ein Dialog Samvada zwischen Krishna, dem Lehrer, und Arjuna, dem Schüler. Du bist wie Arjuna, der Schüler. Mit Ehrerbietung willst du Krishna empfangen. Krishna, wörtlich „der Geheimnisvolle“. Du willst als Schüler von Gott, dem Geheimnisvollen, lernen. Und mit dieser Ehrerbietung, von Gott zu lernen, kannst du immer an jedes Kapitel der Bhagavad Gita herangehen. Jeden Morgen, immer wieder, öffne dich für die Weisheit des Ewigen.

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