Suche
  • TIPP: Nutze die Suche, um bestimmte Verse zu finden.
  • z. B.: die Eingabe 01-21 bringt dir 1. Kapitel, 21 Vers.
Suche Menü
Kapitel
Vers
Schrift öffnen

12-11 Kommentar 2 von Sukadev

Bhagavad Gita, 12. Kapitel,  11. Vers: Gebe das Verlangen nach den Früchten deiner Handlungen auf

Play

Athaitad apy asakto’si kartum mad-yogam asritah sarva-karma-phala-tyagam tatah kuru yatatmavan.“
„Wenn du auch das nicht tun kannst, entsage selbstbeherrscht den Früchten allen Tuns, nachdem du die Einheit mit Mir gesucht hast.“

 

Dies ist der letzte Vers dieser Reihe, wo Krishna es uns immer wieder leichter macht. Im achten Vers hat er ja gesagt, denke immer an Gott. Im neunten Vers sagt er, wenn du nicht immer an Gott denkst, dann übe täglich spirituelle Praktiken und bringe diese Gott dar. Im zehnten Vers hat er gesagt, und wenn es dir nicht gelingt, ausreichend zu praktizieren und die Praktiken mit ausreichender Hingabe zu üben, dann weihe alle Handlungen, die du tust, Gott. Und jetzt, im elften Vers sagt er, wenn es dir nicht gelingt, immer bei den Handlungen an Gott zu denken oder mindestens zu Anfang, in der Mitte oder am Ende, dann bringe die Früchte dar. Das heißt, tue deine Handlungen, mache sie so gut, wie du kannst, und anschließend sagst du: „Oh Gott, jetzt habe ich alles getan, jetzt übergebe ich Dir die Früchte. Ob das nachher gut ausgeht oder weniger gut ausgeht, ich bringe es Dir dar. Ob ich jetzt Lob oder Tadel bekomme, ob es erfolgreich ist oder nicht, ich bringe es dir dar.“ Es ist auch eine gute Weise, Gott zu erfahren, und vor allen Dingen, es ist eine gute Weise, Frieden zu erfahren. Am Ende aller Handlungen, bringe sie Gott dar. Und dann lasse los. Und dann kannst du wirklich ganz in der Gegenwart bleiben. Und du brauchst auch keine Angst zu haben. Du bringst die Früchte Gott dar. Darum, egal, was passiert, bringe die Früchte der Handlungen Gott dar. Sofort hast du Frieden.

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.