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12-05 Kommentar 2 von Sukadev

Bhagavad Gita, 12. Kapitel,  5. Vers: Gott kümmert sich um deinen Weg

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„Kleso’dhikataras tesam avyaktasakta-cetasam avyakta hi gatir dukham dehavabhir avapyate.“
„Schwieriger ist es für Menschen, deren Geist auf das Nichtmanifeste gerichtet ist; denn das Ziel, das Nichtmanifeste, ist für den Verkörperten sehr schwer zu erreichen.“

 

Krishna hat in den vorigen Versen verglichen: Ist es besser, Gott in konkreter, persönlicher Form zu verehren, oder in abstrakter? Krishna sagt, es ist leichter, Gott zu verehren in konkreter Form. Der Weg wird leichter mit einem persönlichen Gottesbezug. Es muss jetzt nicht sein, dass du Gott in konkreter Gestalt verehrst, wie Krishna, Shiva oder Jesus, sondern es genügt ein konkreter Gottesbezug. Du hast das Gefühl, Gott kümmert sich besonders um dich. Gott kümmert sich besonders um deinen Weg. Gott sorgt dafür, dass das, was auf dich zukommt, tatsächlich für dich geeignet ist. Du kannst aus diesem Geist heraus leben. Du kannst gerade heute oder morgen dir vornehmen: „Ich gehe mal davon aus, was auch immer geschieht, was auch immer Menschen zu mir sagen, was auch immer an kleineren und größeren Katastrophen oder Segnungen passiert, es ist von Gott für mich geschickt, damit ich daran wachse. Und was auch immer als Aufgaben von außen auf mich zukommt, ich sage mir, das sind Gottes Aufgaben. Und was auch immer für Gedanken in mir kommen – gehe davon aus – ja, das sind Gottes Gedanken in mir.“ Lebe aus diesem Geist. Es macht es dir leicht, Gott überall zu spüren.

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