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11-05 und 11-06 Kommentar 2 von Sukadev

Bhagavad Gita, 11. Kapitel, 5. und 6. Vers: Wenn du das göttliche Auge öffnest, siehst du die Welt als Körper Gottes

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„Sri bhagavan uvaca Pasya me partha rupani sataso’tha sahasrasah nana-vidhani divyani nana-varnakrtini ca.“
Krishna sprach:
„Sieh, Oh Arjuna, Hunderte und Tausende Meiner Formen, von unterschiedlicher Art, göttlich und mannigfaltig in Farbe und Gestalt.“

 

6. Vers
„Siehe die Adityas, Vasus, Rudras, die beiden Ashvins und auch die Maruts; siehe viele nie zuvor gesehene Wunder, Oh Arjuna.“
Krishna sagt also jetzt Arjuna, was er erfahren wird. Er wird zunächst dieses physische Universum als Ganzes erfahren. Das gesamte Universum ist wie der Körper Gottes. Wenn man sein göttliches Auge öffnet, kann man die Welt mit den Augen Gottes wahrnehmen. Und dort sieht man die gesamte Welt als Körper Gottes. Und nicht nur die physische Welt, wie im 5. Vers beschrieben, sondern auch die Feinstoffwelt mit den Feinstoffwesen, verschiedene Engelswesen, Adityas, Vasus, Rudras, Ashvins, Maruts und viele andere Feinstoffwesen. In dieser Welt gibt es nicht nur physische Wesen, Menschen, Tiere, Pflanzen, es gibt auch Feinstoffwesen, niederer Natur und höherer Natur. Auch diese sind wahrnehmbar, auch mit diesen kannst du Kontakt aufnehmen. Nur, Krishna wird auch sagen, wir sollen uns an keinem Relativen festhalten. Auch Engelswesen sind letztlich zu transzendieren. Letztlich wollen wir zu dem kommen, was ewig und unendlich ist. Auf eine gewisse Weise ist es auch wie eine kleine Warnung: Wenn wir Gott wahrnehmen wollen, wirklich Gott an sich, dann werden auch viele andere nie gekannte Wunder auftreten. Wir werden viele Visionen haben und viele tolle Sachen können geschehen. Wir sollten uns davon nicht ablenken lassen. Die Sehnsucht sollte immer Gott gelten, sollte immer dem Höchsten gelten.

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