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11-04 Kommentar 2 von Sukadev

Bhagavad Gita, 11. Kapitel, 4. Vers: Ist es für mich möglich, Gott zu sehen?

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Bhagavad Gita bedeutet Gesang des Erhabenen. Gita, Gesang. Bhagavan, erhaben, göttlich. Bhagavad Gita heißt Gesang, weil sie rezitiert wird in einem Sloka Versmaß. Sie ist der Gesang des Erhabenen, weil Krishna, Inkarnation, Manifestation Gottes, spricht.
Arjuna, der Schüler, fragt Krishna, den Lehrer, Inkarnation Gottes. Im 4. Vers des 11. Kapitels sagt Arjuna:

 

„Manyase yadi tac chakyam maya drastum iti prabho yogesvara tato me tvam darsayatmanam avyayam. Wenn Du, Oh Herr, der Ansicht bist, dass es für mich möglich ist, es zu sehen, zeige mir, Oh Herr der Yogis, Dein unvergängliches Selbst.“
Arjuna drückt die tiefe Sehnsucht eines Aspiranten aus: „Ja, ich möchte Gott sehen. Ich möchte Gott als das höchste Selbst sehen. Ich möchte Gott in seinem höchsten Aspekt sehen.“ Es ist immer wieder wichtig, dass du dir vergegenwärtigst, darum geht es im Yoga. Yoga ist auch Entspannung, Yoga ist auch gut für die Gesundheit. Meditation ist auch gut für die Persönlichkeitsentwicklung. Ja, es ist gut, sich selbst besser kennenzulernen und seine Kräfte zu entfalten. Aber letztlich gibt es nur ein Ziel, das langfristig alle Sehnsüchte des Menschen zufriedenstellt. Gott selbst, die Erfahrung von Gott selbst. Und es ist wichtig, dass man vom Herzen danach strebt. Gotteserfahrung ist ein Zusammenspiel von mehreren Aspekten. Zuerst die tiefe Sehnsucht danach. Zum zweiten, Praktiken, die helfen können. Zum dritten, Demut. Arjuna hat alles drei. Seit Jahrzehnten hat er regelmäßig spirituell praktiziert. Er hat diese große Sehnsucht nach Gott. Und er wird jetzt die Gnade von Krishna erfahren.

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