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10-42 Kommentar Swami Sivananda

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Der Herr schließt ab: »Nachdem Ich diese ganze Welt mit einem Bruchteil von Mir selbst eingerichtet und erfüllt habe, bleibe Ich.«

Dieser Vers basiert auf der Erklärung im Purusha Sukta (Rig-Veda 10.90.3), daß »Ein Viertel von Ihm der gesamte Kosmos ist: die drei Viertel sind die göttliche transzendente Wirklichkeit

Ich bin und erhalte diese gesamte Welt mit einem Teil, einer Grenze oder einem Fuß. Ein Teil von Mir selbst macht alle Wesen aus.

Alle Wesen bilden Seinen Fuß (Taittiriya Aranyaka 3.12). Die ganze Welt ist ein Pada, Fuß des Herrn. Amsa (Teil) oder Pada (Fuß) ist bloß Kalpana, eine Vorstellung, die auf unserer Unwissenheit, unseren Begrenzungen, beruht. In Wirklichkeit ist Brahman ohne irgendwelche derartigen Teile oder Glieder, und Es ist formlos.

Arjuna hat nun Kenntnis von den Herrlichkeiten des Herrn. Nun kann er die wunderbare kosmische Form des Herrn sehen. Shri Krishna bereitet Arjuna auf diese große Vision vor, indem Er ihm eine Beschreibung Seiner Herrlichkeiten gibt.

Arjuna sagt: »Oh Herr, jetzt erkenne ich, daß die ganze Welt von Dir erfüllt ist. Nun wünsche ich, mit meinem intuitiven Auge das ganze Universum in Dir zu sehen.«

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