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10-29 Kommentar 2 von Sukadev

Bhagavad Gita, 10. Kapitel, 29. Vers: Gott ist überall zu finden

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„Anantas casmi naganam varuno yadasam aham pitrnam aryama casmi yamah samyamatam aham. Ich bin Ananta unter den Nagas; Ich bin Varuna unter den Wassergöttern; Aryamam bin Ich unter den Manen; Ich bin Yama unter den Herrschenden.“
Krishna, als Inkarnation Gottes, beschreibt, wo überall Gott zu finden ist. Wie in den letzten Versen greife ich jetzt hier nur eines heraus. „Ich bin Yama unter den Herrschenden.“ Yama ist der Todesgott. Yama führt irgendwann den physischen Körper zum Tod. Und in diesem Tod ist auch Gott spürbar. Manche Menschen sagen: „Wie kann es Gott geben, wenn er den ein oder anderen sterben lässt?“ Krishna sagt hier, Gott ist sogar der Tod an sich. Gott löst uns von dem Leben. Man kann auch sagen, Gott erlöst uns vom physischen Leben. Gott schenkt uns das Leben, alle Schönheiten des Lebens, Gott nimmt es auch wieder. So wie Hiob sagt; „Der Herr hat es gegeben, der Herr hat es genommen, gelobt sei der Herr.“ Wenn dir also etwas weggenommen wird, es muss ja nicht nur ein Mensch sein, sondern es werden einem öfters auch andere Sachen weggenommen, Spielzeuge weggenommen. Spielzeuge im weiteren Sinne. Oder etwas, woran wir hängen. Geh davon aus, letztlich, Gott hat es dir genommen, damit du daran wächst. Gott nimmt dir etwas, damit du Verhaftungslosigkeit entwickelst. Überlege gerade, ob vielleicht gerade in letzter Zeit dir etwas genommen wurde oder ob dir in nächster Zukunft etwas genommen werden könnte. Und sei dir bewusst, wenn dir etwas genommen wurde oder genommen werden könnte, letztlich ist es der Wille Gottes. Du kannst daran wachsen. Und Gott wird dir alles geben, was du brauchst.

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