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10-26 Kommentar 2 von Sukadev

Bhagavad Gita, 10. Kapitel, 26. Vers: Gott in der relativen Welt erfahren

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„Asvatthah sarvavrksanam devarsinam ca naradah gandharvanam citrarathah siddhanam kapilo munih. Unter den Bäumen bin Ich Peepul, der Feigenbaum; unter den göttlichen Weisen bin Ich Narada; unter den Gandharvas bin Ich Chitraratha; unter den Vollkommenen der Weise Kapila.“
Krishna spricht, wie man Gott in der relativen Ebene erfahren kann. In der absoluten Ebene gibt es nur einen Gott und der ist überall. Als Beispiel nimmt er, dass man Gott in den Bäumen sehen kann. Bäume sind eine einfache Weise, Gott zu erfahren. Vielleicht ist gerade vor dir ein Fenster und du kannst durch das Fenster sehen und einen Baum anschauen. Schau mal hinaus, spüre den Baum. Nimm dir einen Moment, um den Baum zu spüren. Schaue ihn an. Schaue mit weichem Blick auf den Baum. Lächle ihm zu. Dann spüre von deinem Herzen den Baum. Jeder Baum hat auch so etwas wie eine kleine Seele. Manche sagen sogar, dass jeder Baum einen Baumgeist hat. In jedem Fall kannst du vom Herzen her Kontakt zu dem Baum aufnehmen. Und dann spüre, dass durch den Baum Gott wirkt. Spüre vielleicht sogar, dass der Baum eine besondere Botschaft Gottes für dich hat. Wenn du kannst, kannst du sogar noch näher zu dem Baum hingehen, dich vielleicht vor dem Baum verneigen. Zumindest kannst du das geistig machen. Oder du kannst sogar den Baum umarmen. Und du kannst dir vorstellen, der Baum ist gut verwurzelt. Er nimmt Kraft aus Mutter Erde und gibt dir die Kraft von Mutter Erde. Seine Äste und Zweige zeigen nach oben. Er nimmt über die Blätter die Energie der Sonne auf und er gibt dir diese Energie auch wieder weiter. Spüre, dass Gott über diesen Baum zu dir spricht.

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