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10-25 Kommentar 2 von Sukadev

Bhagavad Gita, 10. Kapitel, 25. Vers: Om ist der Klang der Natur

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„Maharsinam bhrgur aham giram asmy ekam aksaram yajnanam japa-yajno’smi sthavaranam himalayah. Unter den großen Weisen bin Ich Bhrigu; unter den Worten bin Ich die eine Silbe Om; unter den Opfern bin Ich das Opfer des lautlosen Wiederholens; und unter den unbewegten Dingen bin Ich der Himalaya.“
Hier beschreibt Krishna verschiedene Weisen, wie man Gott erkennen kann. Ich will hier eines aufgreifen: „Ich bin die eine Silbe Om unter den Wörtern.“ Das Om ist etwas ganz besonders Schönes. Es ist nämlich gleichzeitig der Klang, der in der Natur am meisten vorkommt. Das Rauschen des Waldes ist Om. Das Summen von Bienen und Hummeln ist Om. Das Rauschen eines Flusses ist letztlich Om. Aber auch die von Mensch gemachten Geräusche, die einen oft stören, sind nichts anderes als Om. Wenn ein Auto vorbeifährt, ist es nichts anderes als Om. Wenn ein Motorengeräusch zu hören ist, ist es Om. Das Rauschen eines Lüfters ist Om. Und so hast du viele Gelegenheiten, dich immer wieder an Om erinnern zu lassen. Immer wieder am Tag, nimm dir einen Moment und höre Om. Lass dieses Om ganz auf dich wirken. Spüre, wie das Om wirkt in deinem Bauch, in deinem Herzen, in deiner Stirn, in deiner Wirbelsäule. Spüre dieses Om und lasse dieses Om dich ganz durchdringen und zu einer neuen tiefen Erfahrung von Wonne und Ausdehnung führen.

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