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10-10 Kommentar 2 von Sukadev

Bhagavad Gita, 10. Kapitel, 10. Vers: Verhaftungslosigkeit ist wie Gnade

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Krishna, der Lehrer, spricht zu Arjuna. Krishna ist nicht nur Lehrer, sondern eben auch Inkarnation Gottes. Und so erzählt er:
„Den Menschen, die immer beständig sind und Mich liebevoll verehren, gewähre Ich den Yoga der Unterscheidungskraft, durch den sie zu Mir kommen.“

 

Hier beschreibt Krishna, dass man durch Bhakti zu Jnana Yoga kommt. An vielen Stellen spricht Krishna über Jnana Yoga. Er spricht über das Unendliche, das Ewige, das Absolute. Er rät Arjuna, sich nicht zu verhaften an irgendetwas. Er rät Arjuna, seinen Geist zu beherrschen und nur an Gott zu denken. Und er merkt, Arjuna kriegt das nicht hin. Und so sagt er ihm: Wenn du es nicht hinbekommst, Gott in allem zu sehen, wenn du es nicht hinbekommst, dich zu lösen vom Vergänglichen, dann sieh selbst im Vergänglichen das Göttliche. Verehre Gott überall. Und wenn du mit großer Hingabe Gott verehrst, dann erhältst du den Yoga der Unterscheidungskraft. Du wirst durch die Gnade Gottes Unterscheidungskraft bekommen. Wenn es dir nicht gelingt, von vorneherein verhaftungslos zu sein, dann verehre Gott. Verhaftungslosigkeit wird wie Gnade kommen. Wenn es dir nicht gelingt, bewusst zu unterscheiden zwischen dem Selbst und dem Nicht-Selbst, dann verehre Gott. Unterscheidungskraft wird als Gnade kommen. Und durch diese Viveka, Unterscheidungskraft, durch diese Vairagya, Loslösung, erfährst du dann das Höchste.

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